Modellbasierendes Engineering in der Steuerungs- und Automatisierungstechnik

In der heutigen Zeit sind PC- und Server basierte Anlagensteuerungen, egal ob in der Gebäudetechnik, Energie­ver­sor­gung oder industriellen Produktion, nicht mehr wegzudenken.
Schlag­worte wie Industrie 4.0 und Digitali­sierung prägen den Markt und zeigen, dass moderne Steuerungs­systeme intelligent vernetzt und flexibel sein müssen. Neben der Funktion hat die Steuerungstechnik zudem maßgeblichen Einfluss auf Qualität und Betriebskosten.

Trotz dessen kommt es noch viel zu häufig vor, dass bei der Errichtung von kundenspezifischen Schaltanlagen die Steuerungssysteme nicht nach Funktion, Nutzung und Wartbarkeit geplant und programmiert werden, sondern für deren Herstellung.

Somit muss der Instandhalter die „Sprache und Logik“ des Herstellers lernen:  wie die Anlage arbeitet, wo er was im Schaltplan, im Steuerungsprogramm oder in der Dokumentation findet. Je größer und komplexer die Anlage ist umso mehr Erfahrung und Technikwissen sind gefordert. Meist hat er noch die Verantwortung mehrerer Anlagen.

Aber was passiert, wenn er nicht zur Verfügung steht? Was, wenn ein neuer Mitarbeiter eingearbeitet werden muss?

Stellen Sie sich vor, Ihre Anlage bräuchte kein spezielles „personengebundenes“ Instandhaltungs-Know-How, sondern eine einfach erlernbare Systematik in der Dokumentation deckt dies ab.

Unser Anspruch ist es, dass die Planung und Integration solcher Steuerungssysteme für den Betrieb und die Wartung der Anlage optimiert ist.

Interessanterweise sind für die Schaltplanerstellung solche Systematiken bereits in Normen be­schrie­ben, vgl. DIN EN 81436-1.

Oft wird jedoch argumentiert: „Das sind Spezialanlagen, die ihre eigenen Regeln haben“.

Unserer Meinung nach sind die Bezeichnungen individuell, die Systematik aber nicht. Sie lässt sich sogar für die Gebäudetechnik, Energieversorgung und industrielle Anlagen gleich beschreiben. Egal ob RDS-PP, VDI 3814 oder IEC 61512 / 62264 (ISA-88/95) – alle bauen auf dem gleichen Strukturierungs- und Kennzeichnungskonzept auf.

Welchen Nutzen hätten Sie, wenn wir diese Strukturierungs- und Kenn­zeich­nungs­­­­prinzipien auf die allg. Dokumentation und das SPS-Steuer­ungsprogramm, die HMI und die Datenkennzeichnung der Anlagen anwenden würden?

Sie wären dadurch in der Lage, bei Auftreten eines Problems, in kurzer Zeit die passenden Informationen zur Lösung zu finden. Und das nicht nur im Schaltplan, sondern korrespondierend im Automatisierungsprogramm und den aufgezeichneten Produktionsdaten. Alle Informationen sind an der gleichen Stelle zu finden.

Überrascht? Wir nutzen solche Modelle um den Betrieb und die Integration ihrer Anlage für Sie optimal vorzubereiten.

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