Entscheidungen werden meist auf Basis von umfangreichen Daten getroffen. Dennoch bleibt bei viele Managern ein ungutes Gefühl.
Ein Erfahrungsbericht aus unserer täglichen Arbeit mit Kunden.

Der Anruf – wenig Greifbares

Eines Tages rief mich der Produktionsleiter einer großen Fabrik an. Er interessierte sich ganz allgemein für ein Informationsmanagementsystem und wollte wissen, was wir als Integrator vorzuweisen hätten. Es war ein lockeres, ein interessantes Gespräch. Ich fand das, was er aus seiner Anlage erzählte spannend und vor allen Dingen war ich auf die Problemstellung gespannt, die er am Telefon entweder nicht sagen wollte oder aber selbst noch gar nicht so richtig benennen konnte. Es ging um die Qualität eines Produktes, so viel konnte ich raushören. Also schnappte ich mir Sven Ebbinghaus, unseren Leiter Technische Management Systeme, denn ich wusste, dass wir beim nächsten Termin vor Ort unser gesamtes Fachwissen aufzuweisen hatte.

Das Problem – keine belastbaren Daten

An diesem ersten persönlichen Treffen, war zusätzlich noch der Qualitätsleiter zugegen und gemeinsam versuchten wir herauszufinden, ob es überhaupt ein Problem mit der Qualität gab. Der Produktionsleiter belegte anhand von Zahlen in einer Tabelle, dass eben die Qualität von einigen Chargen minder und daher nicht akzeptabel war. Sein Kollege hielt mit Summen aus einer anderen Tabelle dagegen. Jeder zweifelte an der Richtigkeit der Zahlen des anderen. „Stimmen die Daten denn überhaupt?“ wurde immer wieder in den Raum geworfen. Die Spannung wurde unangenehmer, das Gespräch hitziger, denn keiner wollte sich auf die Tabellen des anderen verlassen, da diese zeitlich nicht vergleichbar oder subjektiv angepasst – eben nicht beleg- und belastbar waren.

Laut einer Studie von Forbes Insight geben fast die Hälfte aller weltweit befragten Führungskräfte und Qualitätsfachleute an, dass ihre Qualitätsmanagement-bemühungen sich finanziell positiv ausgewirkt haben. 8% sagen sogar, dass ihr Gewinn um mehr als 10% gestiegen ist.

Unser Service – das Ziel vor Augen

Also schlug Sven eine kostenlose Visualisierung von Daten des letzten Monats direkt aus der Anlage vor. Man einigte sich auf die 3 wichtigsten Werte und stellte diese Sven in einer Datei zur Verfügung. Nach einer Woche trafen wir uns wieder. Wir im Gepäck mit einer intuitiven Visualisierung der übergebenen Anlagendaten und die Herren der Anlage mit reichlich Interesse an unseren Diensten, denn schon auf den ersten Blick war klar, dass das Gefühl des Produktionsleiters richtig war: Die Daten direkt aus der Produktionskette belegten eindeutig und sehr anschaulich, dass in bestimmten Chargen die Qualität des Produktes nicht den Vorgaben entsprach.

Das war natürlich die Steilvorlage für die Einführung eines maßgeschneiderten Managementsystems beim Kunden.

Warum ich Ihnen davon erzähle?

Weil uns unsere Kunden bestätigen, dass nicht jeder IMS Integrator unentgeltlich Zeit in ein Problem investiert, ohne vorher eine Erfolgsgarantie zu haben.

Ein Erfahrungsbericht von Christiane Schmidt, Projektmanagerin

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