Der Blick in die Zukunft mit Hilfe künstlicher Intelligenz

Wünschen wir uns das nicht alle? Den Blick in die Zukunft….
In diesem Artikel betrachten wir die Leistungsfähigkeit und Grenzen künstlicher Intelligenz und wie uns diese beim Blick in die Zukunft unterstützen kann.

Data Analytics kann viel mehr als nur die Daten aus der Vergangenheit zu betrachten und daraus Muster erkennen.  Künstliche Intelligenz kann mit den Methoden des Machine Learning und im Besonderen des Deep Learning unter Verwendung neuronaler Netze eine mögliche Vorhersage für die nahe Zukunft treffen.

Vergessen um zu Lernen
In der praktischen Anwendung gilt es darauf zu achten, dass der Erkennungsmechanismus, der über die Daten läuft, nicht übertrainiert wird. Wenn dies passiert, dann reagiert ein neuronales Netz nur auf die Testdaten mit einem vernünftigen Output, neue Daten werden dagegen „sinn frei“ interpretiert. Auch wenn es widersinnig scheint, selbst eine KI muss ab und zu die Vergangenheit vergessen, wenn sie in die Zukunft schaut. Dazu wird in neuronalen Netzen ein sogenanntes Forget Gateway eingebaut. Das ist beim Menschen nicht anders. Auch unser Hirn lagert Informationen aus, damit es nicht überfrachtet wird.

Long short-term memory als Technik
Long short-term memory (LSTM, deutsch: langes Kurzzeitgedächtnis) ist eine Technik, die zur Verbesserung der Entwicklung von künstlicher Intelligenz wesentlich beigetragen hat. Beim Trainieren von neuronalen Netzen werden Verfahren des Fehlersignalabstiegs genutzt. Ein übertrainiertes neuronales Netz würde also nur aus dem trainierten Legostein-Haufen erkennen können, dass dort ein Haus verborgen ist. Würden sich die Daten verändern, also die Farbe der einzelnen Steine oder zwei 3er Blöcke statt 1 6er Block, bliebe es auch für die KI weiter nur ein Legohaufen.

Echte künstliche Intelligenz existiert nicht
Auch wenn es anders scheint, eine echte künstliche Intelligenz gibt es (noch) nicht. Eine wesentliche Voraussetzung von Intelligenz ist ja, dass sie sich ihrer selbst bewusst ist. Die KI müsste daher wissen, dass sie eine KI ist und neben Überlebensinstinkten auch andere Instinkte haben. Eben genau wie eine menschliche Intelligenz. Der Mensch bekommt Instinkte bei Geburt mit. Höhere Funktionen kommen durch Try and Error oder durch Kopieren neu dazu, wie beispielsweise laufen, sprechen, malen etc.
Durch Try and Error oder Abschauen passiert folgendes: Das Hirn programmiert sich um, indem sich Synapsen anders verbinden. Das Kind lernt also. Das kann eine Künstliche Intelligenz noch nicht, bzw. nur in dem Kontext für den die KI programmiert wurde, also z.B. Sprachassistenten wie Siri.

KI ist nicht programmierbar
Es ist ein Widerspruch in sich zu sagen, man programmiert eine Künstliche Intelligenz. Sie kann sich nur aus sich selbst heraus entwickeln, sonst wäre es ein vorbestimmtes Set von Algorithmen. Nach Einschätzung von @Michael Hädrich sind wir heute bei der Künstlichen Intelligenz auf dem geistigen Level einer Babykatze und nur noch durch die Rechnerleistungen begrenzt. Da sich diese Kapazitäten aber ca alle 9 Monate verdoppeln, ist der Durchbruch bereits in Sichtweite.

Noch können wir die Möglichkeiten nicht in vollem Umfang ausschöpfen. Trotzdem gelingt es auch heut schon, im Umfeld der Produktion aus technischen Daten der Vergangenheit mit Hilfe von KI eine Vorhersage der nahen Zukunft machen.

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