Projekt Beschreibung

Modernisierung der Druckhalteanlagen
des Wärmenetzes Schwäbisch Hall

Ökologisch, ökonomisch und hochverfügbar

Branche: Energieversorgung, städtisches BHKW
Lesezeit: Zwei Minuten

Mit Biogas und modernster Automatisierungstechnik sorgt die Stadt Schwäbisch Hall für eine hochverfügbare, ökonomische und ökologische Wärmeversorgung der Bürger im Stadtgebiet

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall verfolgen mit ihren Nachbargemeinden das Ziel, den Strom- und Wärmebedarf zu 100% aus erneuerbaren Energien zu decken. Seit Jahren setzt sich das Unternehmen aktiv für eine nachhaltige, zukunftsorientierte und dezentrale Energieversorgung auf Basis von Kraft-Wärme-Kopplung und der Einbeziehung von erneuerbaren Energien ein. Effiziente Energieanlagen mit intelligenten Steuerungen und Überwachungen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Modernisierung der Druckhalteanlage und Entgasung mit Niveau

Insgesamt sind fünf Heizkraftwerke in der Stadt verteilt und miteinander verbunden. Biogas von Landwirten aus der Region wird in Strom und Wärme umgewandelt und stellt die Wärmeversorgung der Stadtbewohner sicher.

Um die Heizkraftwerke effizienter und ökonomischer zu nutzen, erhielt die LAE den Auftrag, die Druckhalteanlagen und die Entgasung der Anlagen zu modernisieren.

Die Herausforderung bestand darin, dass Schwäbisch Hall, landschaftlich gesehen, starke Höhenunterschiede aufweist. Somit liegen die HKW´s der Stadt auf einem unterschiedlichen Höhenniveau. Dadurch müssen die Druckhalteanlagen hohe Schwankungen ausgleichen können.

Ebenso anspruchsvoll bei der Umsetzung war, die Modernisierung während des laufenden Betriebs durchzuführen.

Druckhalteanlage – vier Anlagen arbeiten Hand in Hand

Die LAE modernisierte drei vorhandene Druckhalteanlagen und band eine weitere in den Anlagenkomplex mit ein. Diese Anlagen agieren nicht einzeln für sich, sondern gemeinsam – die Koordination dieser Einheiten ist vergleichbar mit einem Herzschlag. Jede einzelne Anlage läuft autark, jedoch koordiniert eine übergeordnete Steuerung den „Herzschlag“. Dadurch halten sie den Druck an jeder Stelle des Anlagensystems konstant und kompensieren voll automatisiert eventuell auftretende Volumenschwankungen. Alle Anlagen kommunizieren ständig auf einem redundanten BUS-System und sorgen so für eine hohe Anlagenverfügbarkeit und Sicherheit.

Effizient und für die Zukunft gerüstet

Ein gewollter Nebeneffekt: Durch das harmonische Zusammenspiel gewinnen die Anlagen deutlich an Effizienz – der Energie- und Wasserverlust wird minimiert. Somit ist der Anlagenkomplex ökologisch als auch ökonomisch auf dem modernsten Stand.

Durch die eingesetzte Siemens S7 Steuerung und die ausgeklügelte Programmierung der Anlagensteuerung ist die Stadt Schwäbisch Hall für zukünftige Anlagenerweiterungen bestens gerüstet: weitere Energieerzeuger können problemlos hinzugefügt werden.

Kundenstimme:

„Auch in Zukunft werden wir bei unseren Maßnahmen auf die Kompetenz aus dem Hause LAE setzen. Erst die erfolgreiche Zusammenarbeit, die vom tiefen verfahrenstechnischen Verständnis LAEs für unsere Anlagen, aber auch vom beiderseitigen Vertrauen geprägt ist, lassen uns unsere ambitionierten Ziele erreichen,“ fasst Steffen Hofmann der Stadtwerke Schwäbisch Hall abschließend zusammen.

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